Rindenmulch


Zerkleinerte, unfermentierte (unbehandelte) Baumrinde nennt man Rindenmulch. Neben der Anwendung zur Bodenabdeckung beispielsweise in Gärten, wird Rindenmulch sehr oft auf Kinderspielplätzen oder teilweise auch für Fußballfelder genutzt.

Vorteile von Rindenmulch
Durch den Einsatz von Rindenmulch als Bodenauflage im Garten verhindert bzw. reduziert man das Wachstum von Unkraut erheblich. Daher empfiehlt sich der Einsatz von Rindenmulch an schwer zugänglichen Stellen im Garten. Durch den dortigen Einsatz kann man relativ einfach die Effizienz der Gartenarbeit erhöhen – auch im privaten Garten.

Ein Vorteil, der sich durch den Einsatz von Rindenmulch ergibt, ist das der Boden nicht so schnell austrocknet und entsprechend länger die Feuchtigkeit erhalten bleibt. Gerade im Sommer lässt sich dadurch auch die nötige Wassermenge reduzieren. Als praktischer Nebeneffekt durch den Einsatz von Rindenmulch ist die wachsende Ansiedlung von Kleinstlebewesen, die mittel- bzw. langfristig wiederum die Fruchtbarkeit der Erde erhöhen.

Rindenmulch ungeeignet für Gemüse- und Blumenbeete
Bei so vielen Vorzügen die sich durch den Einsatz von Rindenmulch ergeben, stellt sich jetzt natürlich die Frage, wo die Grenzen sind. Zum einen gilt es zu beachten, dass im Zuge der Rindenmulch-Verrottung der Erde Stickstoff entzogen wird. Dies kann man reduzieren, indem man Hornspäne mit dem Substrat mischt. Daneben eignet sich Rindenmulich laut der Erfahrung von desidr primär für Hecken, Sträucher oder vergleichbare Pflanzen, während man bei Blumen- und Gemüsebeeten eher darauf verzichten sollte.

Rindenmulch als Dünger
Ein letzter Tipp von desidr: Nutzen Sie Rindenmulch auch als Dünger, denn nach einigen Jahren wird Rindenmulch im Zuge der Verrottung zum idealen Humus.